Wie im letzten Artikel versprochen, gehen wir heute tiefer auf die Basisemotionen ein und wie sie sich in unserer Körpersprache zeigen. In jeder dieser Emotionen gibt es natürlich ein Spektrum und damit einhergehende Nuancen, die sich individuell unterschiedlich äussern können. Die folgende Unterscheidung basiert auf Paul Ekman.
Die sieben verschiedenen Basisemotionen versteht man als Folgende:
1. Die Freude
Körpersprachliche Merkmale davon sind: Die Mundwinkel werden nach oben gezogen, die Wangen heben sich, Lachfältchen erscheinen und das Gesicht allgemein strahlt Freude und Positives aus.
Die Gefühle, die damit einhergehen können sind Heiterkeit, Zufriedenheit, Glück und Begeisterung.
2. Die Überraschung
Körpersprachliche Merkmale davon sind: Die Augenbrauen werden nach oben gezogen, die Augenlider, respektive die Augen sind weit geöffnet und manchmal öffnet sich der Mund.
Die Gefühle, die damit einhergehen können sind Verblüffung, Verwunderung, Unverständnis und Sprachlosigkeit.
3. Die Angst
Körpersprachliche Merkmale davon sind: Die Augenbrauen werden nach oben gezogen, Augenlider sind hoch, Mund öffnet sich, die Lippen sind gespannt, der Blick ist starr auf die Gefahr gerichtet und das Augenweiss ist häufig stark sichtbar.
Die Gefühle, die damit einhergehen können sind Angespanntheit, Erschrockenheit, Panik.
4. Die Wut
Körpersprachliche Merkmale davon sind: Augenbrauen werden zu den Augen oder zur Nase hin gezogen, Zornesfalte erscheint, Lippen sind gespannt und kleiner, der Blick ist starr.
Die Gefühle, die damit einhergehen können sind Frustration, Verärgerung, Empörung, Zorn.
5. Der Ekel
Körpersprachliche Merkmale davon sind: Die Nase wird gerümpft, die Wangen sind angehoben und die Oberlippe ist hochgezogen oder gekräuselt.
Die Gefühle, die damit einhergehen können sind Abneigung, Widerwilligkeit, ein Gefühl des Anwiderns oder Ablehnung.
6. Die Trauer
Körpersprachliche Merkmale davon sind: Die inneren Enden der Augenbrauen werden hochgezogen, die Oberlider und Mundwinkel hängen herunter und die Wangen sind erschlafft.
Die Gefühle, die damit einhergehen können sind Traurigkeit, Unglück, Betroffenheit, Bestürzung, Verzweiflung, Enttäuschung oder Mutlosigkeit.
7. Die Verachtung
Körpersprachliche Merkmale davon sind: Die Mundwinkel sind einseitig hochgezogen, oder nach innen gepresst und eine kurze, asymmetrische Reaktion geschieht im Gesicht.
Die Gefühle, die damit einhergehen können sind Missachtung, Spott, Herablassung oder Geringschätzung.
Im nächsten Artikel gehen wir dann vertieft auf die Kommunikation der Emotionen ein. Klicke also unten auf „Abonnieren“, damit du stets über die neusten Blogartikel informiert wirst. (Dir steht es jederzeit frei, dich davon abzumelden.)
