Geteiltes Glück – Doppelte Freude

Wenn wir von Erfolgen und Errungenschaften von anderen Menschen oder von unseren Liebsten hören, sind es manchmal tiefer liegende Gefühle, die unsere Reaktion beeinflussen und uns dazu verleiten, uns nicht mitzufreuen. Unsere eigenen Unsicherheiten und Ängste können den Erfolg unserer Nächsten und unsere positive Anteilnahme in den Hintergrund rücken. Eifersucht wie auch das Gefühl einer ungerechten Behandlung kann dabei eine ebenso wichtige Rolle spielen.

Mit sich selber im Konkurrenzkampf stehen

Sich mit seinen Mitmenschen zu konkurrieren ist evolutionär und soziologisch bedingt und ist in uns allen vorhanden. Das Verlangen, sich selber zu konkurrieren ist ein persönliches Anliegen und daher viel komplexer. Seine früheren Erfolge zu überbieten - um sich selbst zu beweisen, dass man als erwachsenes Individuum eine Entwicklung durchgemacht hat – kann motivieren, neue Höhepunkte im Leben und langersehnte Ziele zu erreichen. Man kann seine vergangenen Errungenschaften als Fundierung benützen, um selbstbewusster neue und unbekannte Dinge anzugehen. Wenn man sich aber in einen Konkurrenzkampf mit seinem früheren Selbst begibt, kann das ein Ergebnis eines niedrigen Selbstwerts sein. Bestimmt das Bedürfnis, sich gegenüber anderen zu beweisen und profilieren zu müssen, dann können sich sogar die grössten Erfolge als entmutigend anfühlen.

7 Zeichen von niedriger emotionaler Intelligenz

Die meisten Menschen wachsen nicht damit auf, viel über ihre Emotionen zu lernen; diese zu deuten, zu verstehen oder wie mit diesen umgegangen werden kann. Dies bedeutet, dass es viele Leute gibt, die zwar über normale Niveaus an akademischer oder sozialer Intelligenz verfügen, aber eine niedrige emotionale Intelligenz besitzen.