Gespräche erfolgreich führen – Teil II: Die Kraft deiner Worte

«Nie» und «immer» in einem Gespräch sind so absolute Worte, dass beinahe keine Diskussion mehr stattfinden kann und es aufgrund der angreiferischen Natur dieser beiden Worte eher in einem Streitgespräch mit gegenseitiger Angriffs- und Abwehrmethodik endet. In einem Gespräch, einer Diskussion oder einem Streit gibt es verschiedene Arten, wie wir den weiteren Verlauf beeinflussen können.

Grenzen setzen

Viele Menschen haben derzeit Schwierigkeiten, sich genug von anderen Menschen abzugrenzen, besonders während der Pandemiezeit, wo wir viel mehr und intensiver mit den Menschen in unserem Haushalt zusammenleben. Wo wir sonst einige Katalysatoren und Abwechslung in unserem Alltag haben, sei dies auf der Arbeit, in unserem eigenen Freundeskreis oder bei unseren eigenen Terminen, wir sind selten so viel mit unseren Nächsten ununterbrochen zusammen gewesen wie gerade jetzt.

Gespräche erfolgreich führen – Teil I

Da es für jedes Gespräch ausserhalb von inneren Dialogen mindestens zwei Menschen braucht, die kommunizieren und häufig aufgrund von aktiven oder reaktiven Gefühlen oder Emotionen reagieren, kann es schon mal sein, dass daraus eine Diskussion, eine Auseinandersetzung oder sogar ein Streitgespräch entsteht.

Geteiltes Glück – Doppelte Freude

Wenn wir von Erfolgen und Errungenschaften von anderen Menschen oder von unseren Liebsten hören, sind es manchmal tiefer liegende Gefühle, die unsere Reaktion beeinflussen und uns dazu verleiten, uns nicht mitzufreuen. Unsere eigenen Unsicherheiten und Ängste können den Erfolg unserer Nächsten und unsere positive Anteilnahme in den Hintergrund rücken. Eifersucht wie auch das Gefühl einer ungerechten Behandlung kann dabei eine ebenso wichtige Rolle spielen.